Die Konfi-Zeit 2026, wild, nachdenklich und manchmal richtig lustig. Am Anfang stand das große „Wer bist du eigentlich?“ – Kennenlernen, Namen merken (mehr oder weniger erfolgreich) und als Gruppe zusammenfinden. Dann ging’s schnell ans Eingemachte mit dem Thema: „Du bist, was du glaubst.“ und dem Glaubensbekenntnis. Das klingt erstmal anspruchsvoll und war es auch. Aber zwischendurch wurde trotzdem viel gelacht. Und ganz wichtig: Es wurde gespielt, viel gespielt. Ob zum Auflockern, zum Thema oder einfach nur zum Spaß. Freude und Gemeinschaft waren immer dabei und haben dafür gesorgt, dass niemand lange still rumsitzen musste.
Wir haben unsere eigenen Konfi-Kerzen gestaltet (einige echte Kunstwerke), über die Seligpreisungen nachgedacht und auch Tod und Leben war ein Thema das uns zum Nachdenken brachte. Wir besuchten den Friedhof und spürten seiner ruhigen, traurigen, aber auch tröstlichen Stimmung nach.
Dazwischen gab es immer wieder Momente, in denen man gemerkt hat: Hier wächst wirklich eine Gemeinschaft zusammen. Man hat sich besser kennengelernt, zusammen gelacht und auch mal über Dinge gesprochen, über die man sonst eher nicht redet.
Natürlich durfte auch das Klassiker-Programm nicht fehlen: Vaterunser auseinandernehmen, Geschichten über Jesus hören und den eigenen Konfi-Spruch finden. Das war gar nicht so einfach. Ein besonderes Erlebnis war die Kirchenführung, die bis hoch in den Weidenberger Kirchturm führte. Oben zeigte sich: ganz schön hoch hier! Und dann … die Konfi-Freizeit. Kaum Schlaf, viel Action, gute Gespräche und Erinnerungen fürs Leben.
Am Ende standen vier feierliche Konfirmationen mit Abendmahl in Nemmersdorf, Warmensteinach, Weidenberg und in Neunkirchen. Danach wurde nicht nur gesegnet, sondern auch gefeiert und allen war klar: Diese Zeit war einfach besonders.
Text: Pfrin. Amelie Luding
