Aussegnungshalle

Der Gottesacker befindet sich seit jeher in der Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Und die baut jetzt mit erheblichem Kostenaufwand eine neue Aussegnungshalle. „Das Bestattungswesen ist nach dem Gesetz eine kommunale Pflichtaufgabe“ betont Bürgermeister Hans Wittauer. Die Kirchengemeinde übernehme dankenswerter Weise, so der Rathauschef, den Betrieb der Friedhofsanlage und damit auch die Trägerschaft der neuen Aussegnungshalle. Den Neubau unterstützt der Markt Weidenberg daher mit einem Zuschuss von 250 000 Euro. Auch das evangelische Dekanat Bayreuth-Bad Berneck hat eine Beteiligung an den Baukosten in Höhe von 30 000 Euro zugesagt.

Dennoch muss die Kirchengemeinde mit ihren rund 2600 Konfessions-angehörigen einen Kredit von 130 000 Euro aufnehmen. Um die nicht durch Beihilfen gedeckten Kosten zu stemmen,  ist die Kirchengemeinde auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, schließlich steht der Friedhof allen Einwohnern  und Konfessionen zur Verfügung.

So nimmt das Pfarramt am Gurtstein ab sofort Spenden in bar entgegen.
Auch Einzel- und Dauerspenden auf das Konto der Kirchengemeinde
DE 53 7806 0896 0008 7618 25 bei der
VR Bank Bayreuth-Hof sind möglich.
Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

Hier haben Sie auch die Möglichkeit einer Online Spende.

Online Spende

 

 

Die neue Aussegnungshalle (derzeit im Plan befindlich) besteht aus drei Baukörpern. Der erste, kleinere Gebäudeteil ist mit einer Kühlung für bis zu drei Särgen ausgestattet (links). Im rechten Gebäudeabschnitt sind die sanitären Anlagen untergebracht, ferner eine kleine Sakristei und ein Lager für Gerätschaften.

Im neuen Aussegnungsraum, der in der Mitte entstehen soll, werden 25 Sitzplätze geschaffen. Damit, so heißt es, sind auch Trauerfeiern im kleineren Kreis möglich. Um den Raum möglichst leicht und luftig zu gestalten, würden Holz und Glas verwendet.